„Toxic masculinity“ ist der radioaktive Müll, den die Progressiven selber produzieren.

Hi,

eine Weile her, seit ich hier geschrieben habe. Wie üblich wird es primär nur darum gehen, was mir im Kopf rumspukt, und keinen Anspruch hat, logisch und kohärent zu sein.

 

Die Welt scheint im Klammergriff sich selbst als besser wahrnehmender Gesinnungspolizisten. Das zeigt mir der neuerliche Scheißesturm gegen Sorret, Entwickler von „The Last Night“. Sorret äußerte in einer kleinen Tweet-Reihe, dass GamerGate in seinen Augen sich für Aufrichtigkeit und Integrität im Journalismus einsetzte, und kritisierte Feminismus als immer verrückter, wilder werdend. [1] Sein Spiel handelt von einer Dystopie, in der Progressivismus außer Kontrolle geraten ist.

Jetzt haben sich wieder die alten, beängstigenden Kräfte aktiviert, die nach seinem beruflichem Kopf fordern. Ich finde das beunruhigend. Sorret selbst hat niemanden „harassed“ oder belästigt. Sorret arbeitete mehrere Jahre an seinem Spiel, um möglicherweise alles zu verlieren nur dafür, dass er aussprach, was seine Meinung war. Warum sollte Sorret durch diese durchaus als faschistoid zu bezeichnende Hetzkampagne seine Meinung über „Progressivisten“ ändern? Vermutlich wird er erst Recht sich in seiner Ansicht bestätigt sehen, dass diese Menschen das Problem, und nicht die Lösung sind. Wer aber die linke Blockmentalität kennt, weiß, dass die Taktik der Linken auch nicht darin besteht, zu überzeugen, sondern die selbst aufgebauten Existenzen dieser Menschen nach Möglichkeit zu vernichten. Selbstverständlich erzeugt dies Hass auf der Gegenseite, die sich früher oder später extrem entladen kann. Das vorherzusehen würde aber ein Minimum an Voraussicht benötigen.

Die SZ veröffentlicht einen Artikel, in der Männer an ihrer hohen Selbstmordrate, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, etc. ausschließlich selbst verantwortlich gemacht werden. [2] Menschen, die nach eigens verlinkten Statistiken sich mit einer höherer Wahrscheinlichkeit selbst umbringen, bekommen noch selben Artikel Unzulänglichkeiten angedichtet, und ihnen dafür selbst die Verantwortung gegeben. Ich bin mir sicher, dass eine Menge Männer nach dem „Konsum“ dieses Artikels nun wohl von evtl. Selbstmordabsichten absehen, und sich entgegen ihrer eigenen Wünsche in eine Ausbildung zum Krankenpfleger begeben, um den Anforderungen des Autors zu genügen.

 

Wie soll eigentlich noch ein Dialog möglich sein, wenn so viele Menschen mittlerweile zu dumm sind oder sich zu stark fühlen, um sich die einfachsten Konsequenzen ihres Handels vorzustellen? Zerstörte Existenzen verbittern und radikalisieren. Infantilisierung lebensbedrohliche Probleme eines Geschlechtes verbittern und radikalisieren. Natürlich sind immer mehr und mehr „Maßnahmen“ gegen Hass im Netz nötig, weil der linke Fortschritt die Krebsauswüchse seines eigenen Handelns einzudämmen versucht.

Wären die Progressiven schlau, würden sie sehen, dass der „Hass im Netz“ der radioaktive Müll ist, der ihre „saubere Lösung“ durch Existenzvernichtung und Problemverleugnung erschafft. Wären sie das aber, würden sie diese Methoden ja aber nicht anwenden.

 


[1] https://twitter.com/crw_stream/status/874073125872427015

[2] http://www.sueddeutsche.de/kultur/maennlichkeit-in-der-krise-der-mann-in-der-krise-1.3476657

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„Toxic masculinity“ ist der radioaktive Müll, den die Progressiven selber produzieren.

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